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Trekking in Marokko

Trekking und Sahara Touren in Marokko

Marokko ist im Nordwesten Afrikas gelegen und wird vom Mittelmeer, den atlantischen Ozean und Algerien eingefasst. Das Regierungssystem ist eine konstitutionelle Monarchie. Eigentlich wird Marokko von Einheimischen Maghrebinisches Königreich“ genannt. Marokko ist eine Ableitung der ehemaligen Landeshauptstadt Marrakesh.

Geographische gesehen lässt sich die Sahara in die Küstenregionen im Norden und Westen, die atlantische Region mit der marokkanischen Mesata, die Gebirgsregion mit dem mittleren und hohen Atlas und dem Rifgebirge, dem transmontanen nordöstlichen Grenzgebiet mit Plateaus und den Beckenlandschaften im Randgebiet der Sahara unterteilen. Marokkos Landschaft ist besonders vielfältig. Der hohe Atlas erstreckt sich über 800 Kilometer von Südwesten nach Nordosten. Seine höchste Erhebung ist mit 4167 Metern der Jabal Toubkal. Im Norden schliesst der Mittlere Atlas an, der wildzerklüftet im östlichen Teil, steil zu Moulouyasenke abfällt und sich bis zu 3000 Meter erhebt. Auslaufen tut der mittlere Atlas im hohen Rif, dessen höchste Erhebung 2456 Meter ist und sich Parallel zu Strasse von Gibraltar bis zur Moulouyamündung erstreckt.

80 % der Bevölkerung sind Berber, davon 60 arabisierte Berber, die hauptsächlich Bauern sind. Nomaden gibt es nur noch wenige. Die restlichen 20 % sind arabischer Abstammung. Von der Antike bis in die Neuzeit hatte Marokko eine bewegte Geschichte. Erst unter dem Einfluss der Römer, dann überfallen von den Vandalen haben die Araber über Jahrhunderte Ihren Einfluss auf Marokko ausgeübt. Daher auch der Name „Al Maghrib“ (Westen oder Sonnenuntergang) Später übernahmen dann islamisierte Berber die Macht. In der Neuzeit musste sich Marokko dann aber hauptsächlich mit Portugiesen und Franzosen auseinandersetzen.

Trekking und Wandern und Sahara Touren in Marokko

Jabal Toubkal:

Nordafrikas höchste Erhebung. Man erricht den Gipfel in zwei bis drei Tagen von Imlil aus. Wer etwas mehr Zeit hat, kann auch den Toubkal Circuit gehen. Dafür braucht man etwa eine Woche. Der anstrengende Aufstieg zum Gipfel wird mit tollen Aussichten belohnt. Beste Zeit zum Aufstieg ist der Sommer. Im Winter, wenn alles schneebedeckt ist, erfordert der Trek eine höheres Maß an Erfahrung und Fitness.

Jabal Saghro:

Wenn der Schnee im Altlas hoch liegt ist Jabal Saghro, das mit seiner höchsten Erhebung, dem Amalou n’Mansour, im Anti-Altas bei 2712 m wesentlich niedriger liegt , damit ein milderes Klima hat eine gute Alternative, bei der man auch die Höhenkrankheit weniger zu fürchten braucht.

M’Goun Massif:

Die Trek durch das M’Goun Massif im hohen Atlas zeichnet sich vor allem durch wunderschöne Aussichten auf die dramatische Berglandschaft mit wilden Schmelzwasserbächen und Blumenfeldern. In den Tälern sind die Ursprünge der lokalen Berber zu finden. Besonders schön sind die Täler Bougmez und Tessaout. Für den Wanderweg benötigt man etwa ein Woche. Zusätzlich wer will kann noch den M’Goun selber bezwingen.

Jabal Sirwa:

Der Anti-Atlas im Süden Marokkos ist etwas weniger zerklüftet bietet aber unter anderem mit dem Jabal Sirwa auch ein wundervolles Trekking- Angebot. Der Sirwa ist ein 3304 Meter hoher Berg vulkanischen Ursprungs und lässt sich in etwas zwei Tagen von Atougha erklimmen. Für die Besteigung wird aber vor allem wegen des letzten Stückes bis zum Gipfel ein Bergführer empfohlen. Wenn man sich ein Woche Zeit nimmt, kann man eine Rundtour durch die Berbertäler mit Ihren Steilhang-Terassen von Taliouine aus wandern.

Rifgebirge

Das Rifgebirge ist nicht so bekannt wie der Atlas hat aber besonders passend für einheimische, insbesondere Familien den Reiz, dass man dort viele Tagestouren unternehmen kann. Es ist ein Ziel für Tagesausflüge. Bspw. Ist die Halbtageswanderung entlang des Ras el-Maa Ufers wunderbar. Dann begibt es noch den Aufstieg zum Jebel al-Kalaa (einen Tag) oder eine Trekkingtour mit Übernachtung im Talassemtane National Park.

Ifrane Nationalpark:

Auch kleine Schweiz genannt, ist der Ifrane Nationalpark im mittleren Atlas mit seinen ausgedehnten Zedernwäldern besonders im Frühling, wenn es blüht ein Fest für jedes Auge.

Paradise Valley:

Das Paradise Valley liegt im Süden bei Agadir. Rund 60 Kilometer westlich von Agadir liegt die Lush Oase. Das Palmenbesetzte Tal folgt dem Fluss 60 Kilometer Richtung Norden bis Imouzzer Ida Ou Tanane. Dort kann man auf einem etwa 30 Kilometer langen Trek bis zu den Cascade Wasserfällen. Falls Sie noch einen Tag Zeit haben buchen Sie eine Guide und einen Esel und begeben Sie sich in die Berbertäler und übernachten Sie unter freiem Sternenhimmel.

Touren in Marokko finden Sie hier. Kontaktieren Sie Anbieter auf Trekmundo:

https://www.trekmundo.com/de/listings/94253-trekking-toubkal-atlas-gebirge-marokko

Listing created May 18, 2016

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